Immobilien

Der Kauf eines Grund­stücks oder einer Eigen­tums­wohnung ist häufig von großer Bedeu­tung. Als Notar begleiten wir Sie von der Vertrags­gestal­tung bis zur Unter­zeich­nung des Kauf­vertrags.

Auch wenn Sie sich aufgrund erbschafts­steuer­licher Angelegen­heiten entscheiden, Ihre Immo­bilie bereits zu Leb­zeiten an die Nach­fahren zu vermachen, stehen wir Ihnen zur Seite und kümmern uns um die vorweg­genom­mene Erb­folge und die Gestal­tung von Über­tragungs­verträgen.

Kauf und Verkauf von Immobilien

Beim Kauf und Verkauf von Immo­bilien geht es meist um viel Geld. Um beide Parteien best­möglich vor Verlus­ten und unge­wollten Über­raschun­gen zu schützen, sind Kauf­verträge über Grund­stücke, Häuser und Eigen­tums­wohnun­gen nur mit Besie­glung eines Notars gültig.

Während der Beur­kundung wird der Vertrags­text voll­ständig vorge­lesen und erläutert. Im Anschluss daran wird die Urkunde von allen Beteilig­ten und dem Notar unter­schrieben. Dieser koor­diniert anschlie­ßend den Zahlungs­verkehr zwischen Käufer, Verkäufer und den beteilig­ten Banken.


Bauträgervertrag

Werden Wohnungen oder Häuser verkauft, die noch nicht fertig­gestellt sind, heißt der Verkäufer Bau­träger. Beim Kauf von einem Bau­träger zahlt der Käufer nach Bau­fort­schritt, also in Raten. Hier­durch wird vermie­den, dass der Käufer den gesamten Kauf­preis zahlt, ohne einen tatsäch­lichen Gegen­wert in Form des errichteten Gebäudes zu haben. Dabei wird die letzte Rate erst fällig, wenn alle Mängel beseitigt sind. Treten nach der Abnahme noch Mängel am Bauwerk auf, haftet der Bauträger für fünf Jahre.

Ein solcher Bauträger­vertrag bietet dem Bauträger sowie dem Käufer Vorteile: Der Bau­träger hat Planungs­sicherheit und spart Zinsen, da er durch die Raten des Käufers ein niedrige­res Darlehen auf­nehmen muss.

Dadurch wird für den Käufer das Objekt günstiger und er hat außer­dem die Möglich­keit es mitzu­gestalten. Aufgrund der Tatsache, dass das Kauf­objekt noch nicht fertig­gestellt und somit nicht begeh­bar ist, sind eine detaillierte Baubeschrei­bung sowie Bau­pläne beson­ders wichtig.

Der Käufer sollte sich diese Doku­mente recht­zeitig zukommen lassen und sorg­fältig durch­lesen.

Diese Unter­lagen wer­den ent­weder als Anlage dem abzuschlie­ßenden nota­riellen Kauf­vertrag beigefügt oder sie sind bereits zur Vorberei­tung der späte­ren Kauf­ver­träge in einer geson­derten notariel­len Urkunde nieder­gelegt worden.


Über­tragungs­verträge

Statt durch Erbfolge kann Vermö­gen bereits zu Leb­zeiten über­tragen werden. So haben Eltern oft den Wunsch, zu Leb­zeiten Ihre Immo­bilien auf die Kinder zu über­tragen.

So können erb­steuer­recht­liche Pflich­ten umgangen und Schenkungs­steuer­frei­beträge effektiv genutzt werden. Bevor jedoch eine Entschei­dung getroffen wird, sollten alle Vor- und Nach­teile gründ­lich abge­wogen werden.

Ein Nach­teil der lebzeitigen Über­tragung ist beispiels­weise, dass dem Veräußerer die Immobilie entzogen wird. Über die Einzel­heiten der mög­lichen Vertrags­gestal­tungen beraten wir Sie gerne in einem persön­lichen Gespräch.


>> Zurück