Unternehmens­gründung und Vereins­gründung

Schon bei der Gründung von Unter­nehmen ergibt sich eine Viel­zahl recht­licher Frage­stellungen: Welche Rechts­form soll gewählt werden? Was kostet die Gründung?

Der Notar steht Ihnen schon bei der Gründung Ihres Unter­nehmens mit seinem Fach­wissen zur Seite. Er unter­stützt und berät Sie als Experte bei der Vertrags­gestal­tung von Unter­nehmens­einkäufen und Fragen der Unter­nehmens­nachfolge.

Als ausgewie­sener Experte im Gesell­schafts­recht berät der Notar Sie bei der Wahl der geeigneten Rechtsform. Natürlich veranlasst er auch die Eintragung ins Vereinsregister.


Unternehmens­gründung

Die Geschäfts­idee ist geboren. Nun wollen Sie Ihren Traum verwirk­lichen und Unter­nehmer werden. Eine der ersten und wichtigsten Fragen, die sich bei der Unter­nehmens­gründung stellt, ist die der geeigneten Rechts­form der Firma.

Ihr Notar wird alle wesent­lichen Rechts­probleme im Beratungs­gespräch mit Ihnen klären, Sie in der Wahl des Namens Ihres Unter­nehmens (Firma) unter­stützen und die Eintragung in das Handels­register veran­lassen.


Eingetragener Kaufmann (e.K.)

Der Betrieb eines Unter­nehmens als Kauf­mann beziehungs­weise Kauf­frau erfordert die Eintragung in das Handels­register als „einge­tragener Kaufmann“ oder „einge­tragene Kauffrau“.

Der Einzel­kaufmann haftet persön­lich mit seinem gesamten Vermögen für Forde­rungen aus dem Geschäfts­betrieb. Diese Gesellschafts­form eignet sich für kleinere und mittlere Unter­nehmen, deren Geschäfts­tätigkeit keine größeren Haftungs­risiken birgt.


Offene Handels­gesellschaft (OHG)

In der offenen Handels­gesell­schaft (OHG) schließen sich mehrere Personen mit dem Zweck kauf­männischer Zusammen­arbeit zusammen.

Alle Gesell­schafter haften persön­lich mit ihrem gesamten Privat­vermögen für die Forde­rungen aus dem Geschäfts­betrieb. Die OHG ist über den Notar von allen Gesell­schaftern zum Handels­register anzumelden.


Kommandit­gesellschaft (KG)

Die Kommandit­gesellschaft (KG) ist der OHG ähnlich, deren Zweck auf den Betrieb eines Handels­gewerbes unter gemein­schaft­licher Firma gerichtet ist.

Der Unterschied zur OHG besteht darin, dass neben dem persön­lich haftenden Gesell­schafter (Komplementär) mindes­tens ein Gesell­schafter nur beschränkt in der Höhe seiner Haft­einlage haftet (Kommanditist).

Die KG wird nach außen hin ausschließ­lich durch den, beziehungs­weise die Komplemen­täre vertreten. Komman­ditisten haben keine Befug­nis zur Geschäfts­führung.

 

GmbH und Aktien­gesell­schaften

Die GmbH ist die weit­verbreitetste Unter­nehmens­form. Die Gründer müssen gemein­sam ein Stamm­kapital von mindestens € 25.000 auf­bringen. Der Vorteil der GmbH liegt in ihrer Haftungs­begrenzung auf der Höhe des Stamm­kapitals.

Bei der Aktien­gesell­schaft muss ein Stamm­kapital von mindes­tens € 50.000 aufge­bracht werden. Die AG hat für Neu­gründun­­gen eher selten praktische Bedeu­tung, allerdings kann sie im Einzel­fall eine sinn­volle Alter­native zu den anderen genannten Rechts­formen darstellen. Ihr Notar wird Sie stets sach­kundig beraten und die passende Gesell­schafts­form vorschlagen.


Beratung bei Unter­nehmens­einkäufen

Sollten Sie ein Unter­nehmen, beziehungs­weise Unter­nehmens­anteile erwerben wollen, so ist eine voraus­schauende Vertrags­gestal­tung von höchster Priorität. Um Risiken zu mini­mieren und wichtige Fragen zu klären, sollten Sie sich von Ihrem Notar beraten lassen.

Grundsätzlich kann die Über­nahme eines Unter­nehmens auf zwei Wegen erfolgen: Bei der Gesamt­rechts­nach­folge („Asset deal“) wird jeder Vermögens­gegen­stand der Gesell­schaft einzeln erworben. Beim „Sharedeal“ dagegen wird eine Beteili­gung an dem Unter­nehmens­träger erworben, wodurch Einfluss auf die Unter­nehmens­führung gewonnen werden kann.


Beratung bei Unter­nehmens­nachfolge

Genauso wie Unter­nehmens­gründungen muss auch die Unter­nehmens­nachfolge gründ­lich und voraus­schauend geregelt werden. Selbst wenn der Zeit­punkt der Übergabe eines Unter­nehmens nicht feststeht, sollte eine Vorsorge­regelung nicht fehlen.

Ihr Notar unterstützt Sie bei der Planung und Durch­führung Ihrer Unter­nehmens­vorsorge und der Nach­folge­regelung. Als Experte in diesem Gebiet macht er Sie auf alle Problem­stellungen aufmerk­sam, die es zu regeln gilt.


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